Agenten & CLI · Für Entwickler
Der Agent führt seinen Task selbst. Du schreibst nichts nach.
Workban spricht mit Agenten über eine CLI im Terminal. workban init legt im Repository eine Regel, einen Skill und die Hooks ab. Ab dann legt Claude Code vor der ersten Änderung seinen Task an, schiebt ihn ins Testing und schließt ihn mit einem Kommentar.
$ workban task create "Login-Redirect fixen" --start --agent claude-code --json └ #42 angelegt, In Progress$ workban task move 42 testing --json$ workban task done 42 --comment "Redirect gefixt, PR verlinkt" --json
- 25 Befehle
- 6 Plattformen, ohne Node
- Claude Code und Codex
- REST-API, kein MCP
Ablauf
Vier Befehle von der ersten Zeile bis zum Abschluss.
Die Regel im Repository sagt dem Agenten, wann er welchen Befehl ausführt. Jeder Befehl gibt mit --json genau ein JSON-Objekt zurück, damit der Agent die Antwort sicher lesen kann.
- 01
Anlegen und starten
Bevor der Agent eine Datei ändert. Den Branch liest die CLI aus Git. Gibt es zum Branch schon einen offenen Task, arbeitet der Agent an diesem weiter, statt einen zweiten anzulegen.
- 02
Testen
Sobald Tests, Lint oder CI laufen. Bis der Task wieder in Arbeit ist, sperrt der Riegel jede Änderung.
- 03
Warten
Wartet der Task auf einen Menschen, eine Freigabe oder eine Antwort, steht die Uhr. Der Kommentar sagt, worauf.
- 04
Abschließen
Nach dem Commit, mit dem Link zum Pull Request im Kommentar. Den Token-Verbrauch hat die CLI laufend gemeldet, hier ein letztes Mal.
Oder umgekehrt: Du legst an, der Agent übernimmt.
Leg den Task im Board an und sag deinem Agenten „erledige #28“. Er liest Beschreibung, Kommentare und Anhänge und startet den Task, bevor er loslegt.
workban init
Ein Befehl richtet das Repository ein.
Einmal pro Repository. Die Dateien liegen im Repository und gelten damit für alle, die darin arbeiten, Mensch oder Agent.
- .workban.toml
- Welches Projekt in Workban dieses Repository ist.
- .claude/rules/workban.md
- Der verbindliche Ablauf. Claude Code lädt ihn bei jedem Start einer Sitzung.
- .claude/skills/workban/SKILL.md
- Die Befehle der CLI. Der Agent lädt sie, wenn er sie braucht.
- CLAUDE.md, AGENTS.md
- Ein Verweis für Claude Code, der volle Ablauf für Codex und andere Agenten.
- .claude/settings.json
- Die Hooks: der Riegel vor jeder Änderung, beim Start der Überblick über laufende Tasks und Backlog samt Update von CLI und Dateien, nach jeder Runde der Token-Verbrauch und laufend, ob der Agent arbeitet oder auf dich wartet.
- .codex/hooks.json
- Dieselben Hooks für Codex. Codex fragt beim nächsten Start einmal nach deiner Freigabe.
Bestehende Dateien ergänzt init, statt sie zu überschreiben. Nach einem Update der CLI gleicht der nächste Start einer Sitzung alles an, von Hand geht das mit workban init --update.
Riegel
Ohne Task keine Änderung.
In Claude Code sperrt ein Hook im Repository jede Dateiänderung, solange der Agent keinen eigenen Task gestartet hat. So fehlt auf dem Board auch der kleine Fix zwischendurch nicht.
- Gilt für Edit, Write und Bash, unter Windows auch für PowerShell
- Bei Bash prüft der Riegel den Befehl selbst: Umleitungen in Dateien,
sed -i,rm, Paketinstallationen und Skripte, die schreiben - Gezählt wird je Sitzung: Ein zweiter Agent im selben Repository braucht seinen eigenen Task
- Was außerhalb des Repositorys liegt, etwa
/tmp, bleibt frei - Ist Workban nicht erreichbar oder niemand angemeldet, lässt der Riegel durch. Workban hält keine Arbeit auf
Edit README.md
Workban: Kein laufender Task. Erst den Task starten, dann die Änderung.
Workban Guard
Leitplanken für deine Agenten.
Workban weiß, woran deine Agenten arbeiten. Workban Guard passt auf, was sie dabei tun: ein eigenes Plugin für Claude Code und Codex, das gefährliche Befehle stoppt, bevor sie laufen.
- Vor jedem Befehl: Force-Push auf main,
rm -rf ~,supabase db resetodercat .envstoppt es, auch versteckt in Skripten und Heredocs - Nach jedem Edit prüft es die neuen Zeilen auf
any, leerecatch-Blöcke, SQL aus Strings und Secrets - Fertig ist der Agent erst, wenn Typecheck, Lint und Tests grün sind
- Zugang über deinen Workspace: Owner und Admins fragen die Freischaltung in der App unter Workban Guard an, danach installiert jedes Mitglied Workban Guard mit seinem Workban-Konto
$ git push --force origin main └ Workban Guard hat diese Aktion gesperrt: Force-Push auf „main“ überschreibt fremde Commits. [git.force-push]$ git reset --hard └ Workban Guard bittet um Bestätigung: verwirft nicht committete Änderungen. [git.discard-changes]
Agenten
Am weitesten mit Claude Code, offen für jeden Agenten mit Shell.
Workban braucht vom Agenten nur ein Terminal und eine Textanweisung. Wie viel davon automatisch geschieht, hängt davon ab, was der Agent kann.
- Claude Code
- Regel, Skill und Hooks. Der Riegel greift, und nach jeder Runde meldet ein Hook die Tokens aus der Sitzungsdatei.
- Codex
- Der volle Ablauf steht in AGENTS.md, die Hooks in .codex/hooks.json. Hast du sie in Codex freigegeben, greift der Riegel auch dort, und ein Hook meldet die Tokens aus dem Rollout-Protokoll.
- Andere Agenten
- Jeder Agent mit Shell kann die CLI benutzen. Seinen Verbrauch meldet er beim Abschluss mit
--tokensselbst. - Menschen
- Dieselben Befehle im Terminal, oder das Board im Browser.
CLI
Ein Programm, für Maschinen gebaut.
Die CLI ist ein einzelnes Programm im Pfad, ohne Node und ohne Dienst, der ständig läuft. Sie spricht nur mit Workban.
- macOS, Linux und Windows, jeweils für x64 und ARM64
- Installation mit einem Befehl, Anmeldung mit einem persönlichen Token, einmal pro Rechner
--jsonbei jedem Befehl, stabile Exit-Codes, keine Rückfragen ohne Terminal- Neue Versionen installiert sie beim Start einer Sitzung selbst, nur signiert.
workban doctorprüft die Einrichtung - Keine Telemetrie
Befehle
- workban task
- create, start, move, done, comment, attach, show, list, current, claim, edit, delete
- workban project
- list, create
- workban board
- Das Board kompakt im Terminal
- workban auth
- login, status, logout
- workban init
- Repository verbinden, mit
--updateauf den Stand der CLI heben - workban hook
- gate, session, usage und state, die Hooks für Claude Code und Codex
- workban update, doctor
- Aktualisieren und die Einrichtung prüfen
Kein MCP
Warum Workban keinen MCP-Server hat.
Bewusst entschieden: eine REST-API und eine CLI statt eines MCP-Servers.
- Ein Weg für alle
- Claude Code, Codex, Skripte, Dashboards und Menschen im Terminal nutzen dieselbe API. Nichts geht nur über einen Agentenkanal.
- Kein Prozess je Sitzung
- Ein MCP-Server läuft pro Sitzung, mit eigener Konfiguration und eigenen Fehlerquellen. Die CLI ist ein Programm im Pfad.
- Mit curl prüfbar
- Jede Funktion lässt sich ohne Agent testen, Fehler lassen sich nachstellen.
- Unabhängig vom Agenten
- Ein neuer Agent braucht nur eine Shell und eine Textanweisung.
- Weniger Kontext
- Ein MCP-Server lädt alle Werkzeuge in den Kontext des Agenten. Der Skill lädt nur, wenn er gebraucht wird.
Weiter
Einrichten dauert ein paar Minuten.
Loslegen
Probier es mit deinem nächsten Task.
Workban ist kostenlos. Der Workspace steht in einer Minute, der erste Task entsteht, sobald dein Agent loslegt.